In Brüssel wurde das dreijährige Forschungsprojekt FER-PLAY abgeschlossen – ein bedeutender Meilenstein für die Entwicklung von Kreislaufdüngern in Europa. Gleichzeitig hat die Europäische Kommission eine neue Vision für die Agrar- und Ernährungspolitik vorgestellt, die in den nächsten fünf Jahren als Grundlage für die Verbindung ökologischer Ziele mit der wirtschaftlichen Realität der Landwirtschaft dienen soll. In diesem Kontext sind Kreislaufdünger nicht nur eine Alternative, sondern die Zukunft des europäischen Agrarsektors.
Was ist der Unterschied: traditionelle vs. Kreislaufdünger
Traditionelle Mineraldünger werden aus begrenzten, oft importierten Ressourcen hergestellt und erfordern energieintensive Technologien. Sie liefern schnell verfügbare Nährstoffe, führen jedoch gleichzeitig zu Bodendegradation, Wasserverschmutzung und hohen Treibhausgasemissionen.
Kreislaufdünger hingegen entstehen durch die Aufbereitung von organischen Reststoffen, Bioabfällen oder Nebenprodukten (z. B. Gärreste aus Biogasanlagen). Ihr Einsatz:
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reduziert die Importabhängigkeit,
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senkt das Risiko der Boden- und Gewässerverschmutzung,
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verbessert die Bodenstruktur und steigert die Fruchtbarkeit,
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spart landwirtschaftliche Betriebskosten.
FER-PLAY: Drei Jahre Forschung für den Kreislaufübergang
Das von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon Europe geförderte Projekt FER-PLAY vereinte 12 Partner aus 6 Ländern. Die Ziele des Projekts waren:
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Analyse verschiedener Arten von Kreislaufdüngern aus Sekundärrohstoffen,
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Bewertung ihrer Wirksamkeit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit,
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Entwicklung von Empfehlungen zur breiten Markteinführung,
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Dialoge mit Landwirten, Herstellern und Behörden zur Abstimmung gemeinsamer Ziele.
Die Ergebnisse sind beeindruckend: Laut Projektabschätzung können bis 2050 bis zu 3,77 Millionen Tonnen herkömmlicher Dünger durch Kreislaufdünger ersetzt werden, was folgende Einsparungen ermöglicht:
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CO₂-Emissionen um 88 %,
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N₂O-Emissionen um 87 %,
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Düngemittelimporte um 20 % – was bis zu 689 Millionen Euro Einsparung pro Jahr entspricht.
Die Rolle von Flexsol in der Kreislauflandwirtschaft
Als Hersteller von flexiblen Tanks und Abdeckungen für Biogasanlagen unterstützt Flexsol Landwirte und Biogasanlagenbetreiber dabei, Gärreste – den Rohstoff für Kreislaufdünger – effizient zu lagern und zu transportieren. Dies ermöglicht:
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eine umweltgerechte Lagerung der Recyclingprodukte,
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eine verlustfreie Nutzung von Nährstoffen im Dünger,
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die Förderung einer nachhaltigen Kreislaufpraxis in der Landwirtschaft.
Ein Blick in die Zukunft
Laut José Martín Soriano Disla, Projektkoordinator von FER-PLAY (CETENMA):
„FER-PLAY ebnet den Weg für die bestmögliche Nutzung von Kreislaufdüngern. Landwirte und Agrarbetriebe brauchen Zugang zu verlässlichen Informationen und einem stabilen regulatorischen Umfeld, um fundierte Entscheidungen zugunsten einer nachhaltigen Landwirtschaft treffen zu können.“
Dies erfordert nicht nur die Unterstützung innovativer Lösungen, sondern auch den Aufbau einer einheitlichen europäischen Plattform für den Wissensaustausch, Best Practices und Forschungsergebnisse. Im Mittelpunkt stehen der Vertrauensaufbau gegenüber Kreislaufdüngern und der schrittweise Übergang von Mineraldüngern zu sicheren und ökologischen Alternativen. Solche Initiativen gestalten den Agrarsektor der Zukunft – nachhaltig, ressourceneffizient und umweltbewusst.
Flexsol – Ihr Partner beim Kreislaufwandel
Flexsol unterstützt die Umweltinitiativen der EU durch zuverlässige technische Lösungen zur Lagerung und zum Transport von Komponenten der Kreislaufproduktion. In Zusammenarbeit mit Biogasanlagen, landwirtschaftlichen Betrieben und Kommunen bringen wir die Praxis nachhaltiger Agrarproduktion näher an den Alltag heran.